Gut zu wissen

Ratgeber

Wir erklären, was hinter unseren Behandlungen steckt — verständlich und ohne Fachchinesisch. Haben Sie eine Frage, die hier fehlt? Sprechen Sie uns an.

Schritt für Schritt

So läuft eine Implantat­behandlung ab

Ein Implantat ist eine künstliche Zahnwurzel aus Titan, die fest im Kieferknochen verankert wird. Darauf wird später die neue Zahnkrone befestigt. Die Behandlung verläuft in fünf Schritten und erstreckt sich — je nach Einheilzeit — über mehrere Monate.

Animierte schematische Darstellung: Ablauf einer Implantatbehandlung in fünf Schritten
1
Beratung & Planung
Untersuchung, Röntgenbild und ausführliches Gespräch. Wir prüfen Knochenangebot und Gesundheit, planen die Position des Implantats und erstellen eine transparente Kostenschätzung.
2
Implantation
Die künstliche Zahnwurzel wird in örtlicher Betäubung schonend in den Kieferknochen eingesetzt. Der Eingriff dauert meist weniger als eine Stunde und ist dank Betäubung schmerzfrei.
3
Einheilphase
In den folgenden zwei bis sechs Monaten verwächst das Implantat fest mit dem Knochen. In dieser Zeit tragen Sie bei Bedarf einen provisorischen Zahnersatz — eine sichtbare Lücke entsteht nicht.
4
Abdruck & neue Krone
Ist das Implantat eingeheilt, nehmen wir einen Abdruck. Das zahntechnische Labor fertigt Ihre neue Krone individuell an — in Form und Farbe passend zu Ihren eigenen Zähnen.
5
Einsetzen & Nachsorge
Die Krone wird auf dem Implantat befestigt — Ihr neuer Zahn ist sofort voll belastbar. Mit guter Mundhygiene und regelmässiger Dentalhygiene hält ein Implantat viele Jahre, oft ein Leben lang.
Ob ein Implantat für Sie in Frage kommt, hängt von Knochenangebot und Gesundheit ab. In einem unverbindlichen Beratungsgespräch klären wir das gemeinsam — inklusive transparenter Kostenschätzung.
Was ist der Unterschied?

Dentalhygienikerin oder Prophylaxe­assistentin

Beide reinigen Ihre Zähne professionell — der Unterschied liegt in Ausbildung und Aufgabenbereich: Die Prophylaxeassistentin übernimmt die Vorsorge bei gesundem Zahnfleisch, die Dentalhygienikerin behandelt zusätzlich erkranktes Zahnfleisch. Bei der Kontrolle sagen wir Ihnen, welche Behandlung für Sie die richtige ist.

Prophylaxeassistentin (PA)
Vorsorge — bei gesundem Zahnfleisch
Professionelle Zahnreinigung oberhalb des Zahnfleischrands: Zahnstein, Beläge, Verfärbungen
Politur und Fluoridierung zum Schutz des Zahnschmelzes
Persönliche Tipps für die Pflege zu Hause
Ideal als regelmässiger Vorsorge-Termin, ein- bis zweimal pro Jahr
Dentalhygienikerin (DH)
Vorsorge und Therapie — auch bei erkranktem Zahnfleisch
Diplomierte Fachperson HF mit mehrjähriger Ausbildung
Reinigung auch unterhalb des Zahnfleischrands — in den Zahnfleischtaschen
Behandlung und Nachsorge bei Zahnfleischentzündung und Parodontitis
Beurteilt den Zahnfleischzustand und legt den Recall-Rhythmus fest

Typische Anzeichen, dass Sie zur Dentalhygienikerin gehören: Zahnfleischbluten beim Putzen, gerötetes oder zurückgehendes Zahnfleisch, Mundgeruch. Bei gesundem Zahnfleisch ist die Prophylaxeassistentin die richtige Wahl — je nach Befund teilen wir Sie entsprechend ein.

Kosten verstehen

Was ist der Taxpunktwert?

In der Schweiz werden zahnärztliche Leistungen nach einem einheitlichen Tarif abgerechnet. Jede Behandlung — von der Kontrolle bis zur Füllung — hat eine festgelegte Anzahl Taxpunkte, die ihren Aufwand abbildet.

Der Taxpunktwert ist der Frankenbetrag pro Taxpunkt, den die einzelne Praxis festlegt. Ihre Rechnung ergibt sich aus einer einfachen Multiplikation:

Taxpunkte
der Behandlung
×
Taxpunktwert
in CHF, je Praxis
=
Ihre Kosten
auf der Rechnung

Das macht Zahnarztrechnungen vergleichbar und transparent: Auf jeder Rechnung sehen Sie genau, welche Leistung mit wie vielen Taxpunkten verrechnet wurde. Den aktuellen Taxpunktwert unserer Praxis nennen wir Ihnen gerne — und bei grösseren Behandlungen erhalten Sie vorab immer eine schriftliche Kostenschätzung.

Kurz beantwortet

Häufige Fragen

Wie oft sollte ich zur Dentalhygiene?
Für die meisten Erwachsenen sind ein bis zwei Termine pro Jahr ideal. Nach einer Parodontalbehandlung oder bei erhöhtem Risiko (z. B. Diabetes, Rauchen, Implantate) empfehlen wir kürzere Abstände — wir legen den Rhythmus individuell mit Ihnen fest.
Was tun bei einem zahnärztlichen Notfall?
Rufen Sie uns an: 062 923 42 32. Bei akuten Schmerzen behandeln wir Sie noch am gleichen Tag. Ausgeschlagene Zähne feucht lagern (Zahnrettungsbox, kalte Milch oder Speichel) — nie die Wurzel berühren — und sofort zu uns kommen.
Zahlt die Krankenkasse meine Zahnarztkosten?
Die Grundversicherung übernimmt Zahnbehandlungen nur in Ausnahmefällen, etwa nach Unfällen oder bei bestimmten schweren Erkrankungen. Für alles andere gibt es freiwillige Zahnzusatzversicherungen. Bei grösseren Behandlungen erhalten Sie von uns vorab eine Kostenschätzung — auf Wunsch auch zuhanden Ihrer Versicherung.
Ich habe Angst vor dem Zahnarzt — was hilft?
Sie sind damit nicht allein, und Sie dürfen es uns offen sagen. Wir nehmen uns Zeit, erklären jeden Schritt und behandeln in Ihrem Tempo. Bei starker Angst oder grösseren Eingriffen ist auch eine Behandlung in Vollnarkose möglich.
Ab welchem Alter soll mein Kind zum Zahnarzt?
Am besten schon mit den ersten Milchzähnen, spätestens ab dem zweiten Geburtstag. Die ersten Besuche dienen dem Kennenlernen — so wird der Zahnarztbesuch von Anfang an zur normalen, angstfreien Routine.
Ihre Frage war nicht dabei?

Wir nehmen uns Zeit für Ihre Fragen.